____ _ _ _ _
| _ \ ___ | |_ (_) _ __ ___ __| | (_) __ _
| |_) | / _ \ | __| | | | '_ \ / _ \ / _| | | | / _ |
| _ < | __/ | |_ | | | |_) | | __/ | (_| | | | | (_| |
|_| \_\ \___| \__| |_| | .__/ \___| \__,_| |_| \__,_|
|_|
- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b
ÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻ
Integrierte Landwirtschaft
ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ
top
Integrierte Landwirtschaft ist ein auf den gesamten Betrieb bezogenes Managementsystem, das auf eine nachhaltige Landwirtschaft abzielt.
Es ist ein dynamisches Leitbild, das auf jedem Betrieb und weltweit umgesetzt werden kann. Dazu gehört neben der Beachtung von Details auch die Bereitschaft, sich in allen Betriebsbereichen mithilfe von wissensbasierten Managementprozessen stĂ€ndig um Verbesserung zu bemĂŒhen.
Bei der Integrierten Landwirtschaft werden moderne Werkzeuge und Technologien mit traditionellen Verfahren je nach Standort und Situation bestmöglich kombiniert.
Contents
âą Definition
âą Einordnung
âą Geschichte
âą Ziele
âą Verbreitung
âą Kritik
âą Siehe auch
âą Literatur
âą Einzelnachweise
ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ
Definition
Die International Organization for Biological Control (IOBC) definiert beispielsweise die Integrierte Obstproduktion (Integrated Fruit Production â IFP) als eine wirtschaftlich tragfĂ€hige Erzeugung von FrĂŒchten hoher QualitĂ€t, bei der ökologisch unbedenkliche und sichere Pflanzenschutzverfahren vorrangig genutzt werden. Das dient dazu, unerwĂŒnschte Nebenwirkungen und den Einsatz von chemischen Pflanzenschutzmitteln so weit wie möglich zu reduzieren und damit die Umwelt sowie die menschliche Gesundheit zu schĂŒtzen.cite-ref-1[1]
Eine besondere Betonung liegt bei der Integrierten Landwirtschaft auf dem ganzheitlichen und systematischen Ansatz mit dem gesamten Betrieb als Einheit, der zentralen Rolle von Agrar-Ăkosystemen, ausgewogenen NĂ€hrstoffkreislĂ€ufen und dem Tierwohl aller gehaltenen Nutztiere.
Die Bewahrung und Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit, einer vielgestaltigen Umwelt und die Beachtung ethischer sowie sozialer Kriterien sind dabei essenzielle Bestandteile. Biologische, technische und chemische Methoden werden sorgsam abgewogen und berĂŒcksichtigen den Schutz der Umwelt, die Wirtschaftlichkeit und soziale Anforderungencite-ref-2[2].
Die EuropĂ€ische Initiative fĂŒr Nachhaltige Entwicklung in der Landwirtschaft e.V. hat das System Integrierte Landwirtschaftcite-ref-3[3] veröffentlicht, in dem weitergehende ErlĂ€uterungen zu wesentlichen Elementen gegeben werden. Dazu zĂ€hlen Organisation & Planung, Human- und Sozialkapital, Energieeffizienz, Nutzung und Schutz des Wassers, Klimawandel und LuftqualitĂ€t, Management des Bodens, PflanzenernĂ€hrung, Pflanzengesundheit und -schutz, Haltung, Gesundheit und Wohlbefinden der Tiere, Landschafts- und Naturschutz sowie Abfallmanagement und Umweltschutz.
LEAF (Linking Environment And Farming) propagiert im Vereinigten Königreich mit Integrated Farm Management ein vergleichbares Modell. Dabei handelt es sich um einen auf den gesamten Betrieb bezogenen Ansatz, der eine nachhaltige Landwirtschaft möglich macht.cite-ref-4[4]
Einordnung
FĂŒr die ErnĂ€hrungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen FAO ist der Integrierte Pflanzenschutz die bei dem Schutz der Kulturpflanzen zu bevorzugende Strategie. Danach ist der Integrierte Pflanzenschutz (IP oder IPM â Integrated Pest Management) eine wesentliche SĂ€ule der nachhaltigen Intensivierung der pflanzlichen Erzeugung und trĂ€gt dazu bei, mit dem Einsatz von chemischen Pflanzenschutzmitteln möglicherweise verbundene Risiken zu vermindern.cite-ref-5[5] Er ist damit ein Kernelement des Integrierten Pflanzenbaus, der selbst ein entscheidendes Element der Integrierten Landwirtschaft als Leitbild einer nachhaltigen Landwirtschaft ist.
Kellercite-ref-6[6] weist darauf hin, dass der Integrierte Pflanzenbau nicht als Kompromiss zwischen unterschiedlichen Produktionssystemen in der Landwirtschaft zu verstehen ist. Der Begriff steht vielmehr fĂŒr ein Produktionssystem, das auf einer zielorientierten und fortlaufenden Entwicklung aller Erfahrungen, Erkenntnisse und Verfahren beruht, die in der sogenannten konventionellen Landwirtschaft zur VerfĂŒgung stehen. Dabei flieĂen nicht nur fortlaufend neue wissenschaftliche Erkenntnisse, sondern auch DenkanstöĂe aus dem ökologischen Landbau mit ein.
Geschichte
Der Integrierte Pflanzenschutz vermittelt den Einstieg in eine ganzheitliche Herangehensweise an die landwirtschaftliche Erzeugung. Schon ab dem Ende der 1950er Jahre fand dieser Ansatz im Obstbau zunehmende Beachtung. Diese Entwicklung warcite-ref-q1998-7-0[7] dem zu dieser Zeit als ĂŒberintensiv empfundenen Einsatz chemischer Pflanzenschutzmittel geschuldet. In der Folgezeit wurde dieser Ansatz im Pflanzenschutz weltweit aufgegriffen und an die verschiedenen Anbaubedingungen und Kulturpflanzen angepasst. Auf Basis der so gesammelten Erkenntnisse und Erfahrungen erfolgte ĂŒber den Pflanzenschutz hinaus ab den [19]80er Jahren zunehmend auch die Entwicklung von AnsĂ€tzen und Modellen fĂŒr den Integrierten Pflanzenbau. Dabei unterbliebcite-ref-q1998-7-1[7] zunĂ€chst aber die VerknĂŒpfung von Pflanzenproduktion und Tierproduktion weitgehend.
In den Folgejahren wurde eine Reihe nationaler und regionaler Initiativen und Projekte gegrĂŒndet. Dazu zĂ€hlen etwa LEAF (Linking Environment And Farming) in England, die FNL (Fördergemeinschaft Nachhaltige Landwirtschaft e.V.) in Deutschland, FARRE (Forum des Agriculteurs Responsables Respectueux de lâEnvironnement) in Frankreich, die FILL (Fördergemeinschaft Integrierte Landbewirtschaftung Luxemburg) oder auch OiB (Odling i Balans) in Schweden. Allerdings gibt es so gut wie keine Zahlen zu der Verbreitung des Integrierten Pflanzenbaus oder des Integrierten Landbaus in der europĂ€ischen Landwirtschaft. Das fĂŒhrte im Februar 2014 zu der Empfehlung des EuropĂ€ischen Wirtschafts- und Sozialausschusses, seitens der EU der Stand der Integrierten Produktion in der Landwirtschaft Europas detailliert zu analysieren, um so neben der aktuellen Situation auch das weitere Entwicklungspotenzial zu ermittelncite-ref-8[8]. Allerdings sind Hinweise verfĂŒgbar, dass in Deutschland zum Beispiel bereits 1999 zwischen 60 und 80 % aller Kern-, Stein- und BeerenfrĂŒchte entsprechend den Leitlinien der Integrierten Produktion angebaut, kontrolliert und vermarktet wurdencite-ref-9[9]. Aus dem Vereinigten Königreich liegen Zahlen vor, nach denen 22 % allen Frischobstes und GemĂŒses entsprechend der Standards zur Integrierten Landwirtschaft erzeugt werden, wie sie von dem Zertifizierungsschema LEAF Marque vorgegeben werdencite-ref-10[10].
Nutztierhaltung und Integrierter Pflanzenbau sind oft zwei Betriebszweige eines landwirtschaftlichen Unternehmens. Dazu wurde schon 1998cite-ref-q1998-7-2[7] festgestellt, dass die Erzeugung von Produkten tierischen Ursprungs in der Landwirtschaft bei einer ganzheitlichen Herangehensweise nicht unabhĂ€ngig von der Pflanzenproduktion betrachtet werden kann, da der Zusammenhang im System eine direkte Verflechtung der beiden Betriebszweige bedingt. Eine isolierte Betrachtung oder gar Loslösung der Haltung von Nutztieren von der genutzten FlĂ€che und ein damit gegebenenfalls einhergehender ĂŒberhöhter Tierbesatz ist nach den genannten Autoren mit den GrundsĂ€tzen und Zielen des Integrierten Landbaus nicht vereinbar. Entsprechend werden ganzheitliche Konzepte fĂŒr die Integrierte Landwirtschaft wie das EISA âSystem Integrierte Landwirtschaftâ, die Pflanzenbau und Tierhaltung ganzheitlich betrachtencite-ref-11[11], zunehmend und weltweit als Leitbild einer nachhaltigen Landwirtschaft propagiert und umgesetzt.
Im Hinblick auf die zum Teil kontrovers diskutierte Zielstellung einer ânachhaltigen Intensivierungâ der Landwirtschaft wird die Ressourceneffizienz heute immer wichtiger. Dabei gilt, dass die Umweltwirkungen der Landwirtschaft deutlich davon abhĂ€ngen, wie effizient alle eingesetzten Produktionsmittel genutzt werden. Das gilt etwa fĂŒr den Input pro kg Output, fĂŒr den Output, der mit jedem kg Input erzielt wird und gleichermaĂen fĂŒr den Output pro FlĂ€cheneinheit. Dabei gilt der Faktor FlĂ€che angesichts der stetig weiter wachsenden Weltbevölkerungcite-ref-12[12] als eine zunehmend knappe Ressource. Die Effizienzparameter geben deshalb wichtige Hinweise dazu, wie die Effizienz und die Umweltwirkungen von landwirtschaftlichen Produktionssystemen bewertet werden können und wo entsprechende AnsĂ€tze zur Verbesserung bestehen. Auf die Notwendigkeit, die weitere Entwicklung auch im Kontext der jeweils umgebenden Landschaften zu sehen und zu bewerten, weist ein Positionspapier der DFG-Senatskommission fĂŒr Agrarökosystemforschung aus 2014 hincite-ref-13[13].
Vor diesem Hintergrund werden auch die Dokumentation, Zertifizierungsschemata und betriebliche Audits wie etwa LEAF Marquecite-ref-14[14] im Vereinigten Königreich und 33 weiteren LÀndern weltweit immer wichtigere Werkzeuge, um landwirtschaftliche Praktiken zu bewerten und weiter zu verbessern. Auch wenn sie anstelle der ganzheitlichen Betrachtung landwirtschaftlicher Betriebe auf einzelne Produkte ausgerichtet sind, verfolgen die Prinzipien und Praktiken von SAI Platformcite-ref-15[15] und Global GAPcite-ref-16[16] Àhnliche AnsÀtze.
Ziele
Integrierte Landwirtschaft basiert auf der Aufmerksamkeit fĂŒr Details, fortlaufenden Verbesserungen und einer verantwortlichen Nutzung aller verfĂŒgbaren Ressourcencite-ref-17[17].
Da dieses Leitbild an der nachhaltigen Entwicklung ausgerichtet ist, werden die drei zugrunde liegenden Dimensionen âökonomische Entwicklungâ, âsoziale Entwicklungâ und âSchutz der Umweltâ bei der Umsetzung der Integrierten Landwirtschaft sorgsam beachtet. Allerdings gilt nach Ăberzeugung von EISA, dass die wirtschaftliche TragfĂ€higkeit des Produktionsverfahrens fĂŒr die landwirtschaftlichen Betriebe eine unverzichtbare Voraussetzung darstellt, denn erst ein wirtschaftlicher Erfolg ermöglicht auch Investitionen in allen anderen Bereichen einschlieĂlich der MaĂnahmen zum Schutz und zur Förderung von Natur und Artenvielfalt, wie sie in dem EISA System Integrierte Landwirtschaft beschrieben sindcite-ref-18[18].
Als sehr stark auf Management und Planung basierendes Konzept umfasst Integrierte Landwirtschaft den regelmĂ€Ăigen Abgleich der erreichten Ergebnisse mit den zuvor festgelegten Zielen. So liegt ein klares Augenmerk des EISA Systems Integrierte Landwirtschaft beispielsweise darauf, dass sich die Landwirte der eigenen Ergebnisse bewusst sind. Indem sie regelmĂ€Ăig ihre Ergebnisse auf den PrĂŒfstand stellen, wĂ€chst die Kenntnis ĂŒber die erzielten Leistungen ebenso wie das Wissen ĂŒber noch verbleibende Defizite. Durch die Beachtung von Details können Betriebsleiter so gleichzeitig Verbesserungen bei der Bewirtschaftung und bei den ökonomischen Ergebnissen erreichen. Nach entsprechenden Erfahrungen in England weist die Organisation LEAF darauf hin, dass dort durch einen verringerten, jeweils an den tatsĂ€chlichen Bedarf angepassten Einsatz von DĂŒnge- und Pflanzenschutzmitteln pro Betrieb und Jahr zwischen 2.000,- und 10.000 englische Pfund eingespart werden konntencite-ref-19[19].
Verbreitung
Nach den ersten Entwicklungsschritten in den 1950er Jahren wurden weltweit AnsĂ€tze fĂŒr den Integrierten Pflanzenschutz, den Integrierten Pflanzenbau, die Integrierte Produktion und die Integrierte Landwirtschaft entwickelt, etwa in Deutschland, der Schweiz, den USA, Australien und Indien.cite-ref-20[20]cite-ref-21[21]cite-ref-22[22]cite-ref-23[23]cite-ref-24[24] Da die Umsetzung des generellen Leitbilds der Integrierten Landwirtschaft jeweils an die Situation und den Standort angepasst erfolgen soll, statt starren Regeln zu folgen, ist dieses Leitbild nicht nur theoretisch global umsetzbar, sondern es wird bereits in unterschiedlichem Umfang weltweit genutzt.
Kritik
Von UmweltverbĂ€nden wird Kritik an diesem Leitbild geĂ€uĂert. Das liegt zum Teil darin begrĂŒndet, dass es in Europa zwar Richtlinien fĂŒr den ökologischen Landbau (wie etwa Verordnung Nr. 834/2007cite-ref-25[25] oder den neuen Entwurf von 2014cite-ref-26[26]) gibt, aber noch keine vergleichbaren PrĂ€zisierungen oder Regelungen fĂŒr die Integrierte Landwirtschaft entwickelt worden seien. WĂ€hrend damit die ökologische Landwirtschaft und z. B. das deutsche Biosiegel gesetzlich geschĂŒtzt sind, hat die EU-Kommission es bislang nicht in ErwĂ€gung gezogen, an einer vergleichbaren Rahmenrichtlinie zu einem Leitbild âIntegrierte Landwirtschaftâ zu arbeiten. Wenn also Erzeugnisse als aus âKontrollierter Integrierter Produktionâ stammend ausgewiesen und vermarktet werden, dann beruhen die entsprechenden Kontrollmechanismen und QualitĂ€tssiegel nicht auf nationalen oder europĂ€ischen Richtlinien, sondern wurden von privaten Organisationen und QualitĂ€tsschemata wie etwa LEAF Marque begrĂŒndetcite-ref-27[27].
Siehe auch
Literatur
âą LĂŒtke Entrup, N., Onnen, O., and TeichgrĂ€ber, B., 1998: ZukunftsfĂ€hige Landwirtschaft â Integrierter Landbau in Deutschland und Europa â Studie zur Entwicklung und den Perspektiven. Heft 14/1998, Fördergemeinschaft Integrierter Pflanzenbau, Bonn. ISBN 3-926898-13-5.
âą Oerke, E.-C., Dehne, H.-W., Schönbeck, F., and Weber, A., 1994: Crop Production and Crop Protection â Estimated Losses in Major Food and Cash Crops. Elsevier, Amsterdam, Lausanne, New York, Oxford, Shannon, Tokyo. ISBN 0-444-82095-7
Einzelnachweise
cite-note-11. â Stand 22. Februar 2014 (Memento des Originals vom 4. MĂ€rz 2016 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂŒft. Bitte prĂŒfe Original- und Archivlink gemÀà Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.iobc-wprs.org
cite-note-22. â Stand 25. Juli 2014 (Memento des Originals vom 6. Oktober 2014 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂŒft. Bitte prĂŒfe Original- und Archivlink gemÀà Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.iobc-wprs.org
cite-note-33. â Stand 22. August 2014 (Memento des Originals vom 9. August 2024 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂŒft. Bitte prĂŒfe Original- und Archivlink gemÀà Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/sustainable-agriculture.org
cite-note-44. â Stand 21. August 2014 (Memento des Originals vom 25. August 2014 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂŒft. Bitte prĂŒfe Original- und Archivlink gemÀà Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.leafuk.org
cite-note-55. â Stand 25. Juli 2014
cite-note-66. â 1985, zit. von LĂŒtke Entrup et al., 1998 1
cite-note-q1998-77. â nach LĂŒtke Entrup et al. (1998) 1
cite-note-88. â Stand 5. September 2014
cite-note-99. â Stand 22. August 2014 (Memento des Originals vom 6. Oktober 2014 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂŒft. Bitte prĂŒfe Original- und Archivlink gemÀà Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.obstbau.rlp.de
cite-note-1010. â LEAFâs Sustainability Report Seite 10, Stand 21. August 2014
cite-note-1111. â Stand 25. Juli 2014 (Memento des Originals vom 9. August 2024 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂŒft. Bitte prĂŒfe Original- und Archivlink gemÀà Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/sustainable-agriculture.org
cite-note-1212. â [1]
cite-note-1313. â Stand 15. September 2014
cite-note-1414. â LEAFmarquecertification/whatis.eb LEAFâs Sustainability Report Seite 10, Stand 21. August 2014@1@2Vorlage:Toter Link/www.leafuk.org (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Juli 2025. Suche in Webarchiven) Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prĂŒfe den Link gemÀà Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
cite-note-1515. â Stand 28. Juli 2014 (Memento des Originals vom 1. Oktober 2014 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂŒft. Bitte prĂŒfe Original- und Archivlink gemÀà Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.saiplatform.org
cite-note-1616. â Stand 28. Juli 2014 (Memento des Originals vom 6. Oktober 2014 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂŒft. Bitte prĂŒfe Original- und Archivlink gemÀà Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.globalgap.org
cite-note-1717. â Stand 22. August 2014 (Memento des Originals vom 9. August 2024 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂŒft. Bitte prĂŒfe Original- und Archivlink gemÀà Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/sustainable-agriculture.org
cite-note-1818. â Stand 22. August 2014 (Memento des Originals vom 9. August 2024 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂŒft. Bitte prĂŒfe Original- und Archivlink gemÀà Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/sustainable-agriculture.org
cite-note-1919. â Stand 28. Juli 2014 (Memento des Originals vom 3. MĂ€rz 2016 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂŒft. Bitte prĂŒfe Original- und Archivlink gemÀà Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.leafuk.org
cite-note-2020. â Stand 25. Juli 2014 (Memento des Originals vom 4. MĂ€rz 2016 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂŒft. Bitte prĂŒfe Original- und Archivlink gemÀà Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.gemuesebau.org
cite-note-2121. â Stand 28. Juli 2014
cite-note-2222. â Stand 25. Juli 2014
cite-note-2323. â Stand 25. Juli 2014
cite-note-2424. â Stand 21. August 2014 (Memento des Originals vom 5. Januar 2012 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂŒft. Bitte prĂŒfe Original- und Archivlink gemÀà Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.nuffieldinternational.org
cite-note-2525. â Stand 28. Juli 2014 (PDF)
cite-note-2626. â Stand 22. August 2014 (Memento des Originals vom 12. Dezember 2014 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂŒft. Bitte prĂŒfe Original- und Archivlink gemÀà Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/ec.europa.eu
cite-note-2727. â LEAFs Sustainability Report, Stand 21. August 2014